FAQ – häufige Fragen
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Mit einem Pro oder Dive Centre Plan, haben Sie zwei Optionen:

  1. je nach Art der Versicherung können Sie einige oder alle Ihrer Schüler kostenlos versichern. Dies ist der kostenlose Versicherungsschutz für Tauchschüler.
  2. Sie können spezifische Versicherungen für Ihre Schüler abschließen. Dies sind die Schülerversicherungen. Nähere Informationen finden Sie hier:
  • Mit einer Pro- oder Dive Centre-Mitgliedschaft können Sie dies unter MyDAN tun.
  • Nach der Registrierung Ihres Schülers unter dem kostenlosen Versicherungsschutz oder einer Schülerversicherung erhalten Sie beide eine Bestätigung per E-mail.

Es gibt vier wichtige Unterschiede:

  • Kurse — Der kostenlose Versicherungsschutz für Tauchschüler gilt nur für Anfängerkurse. Die Schülerversicherung kann auch für Schüler in anderen Kursen abgeschlossen werden.
  • Gesamtdeckungssumme  Der kostenlose Versicherungsschutz hat eine Obergrenze von 15.000 € für alle Schüler. Die Schülerversicherung schützt jeden Schüler einzeln bis zu einer Summe von 30.000 €.
  • Dauer — Der kostenlose Versicherungsschutz gilt für max. 90 Tage - Schülerversicherungengelten bis zu 365 Tage. Beide enden jedoch spätestens am Tag der Brevetierung.
  • Anwensenheit des Tauchlehrers — Derkostenlose Versicherungsschutz gilt so lange, wie der Tauchlehrer, der die Versicherung aktiviert hat, den Kurs persönlich unterrichtet. Die Schülerversicherung gilt unabhängig davon, wer den Kurs tatsächlich unterrichtet.

Ja, Sie können Schüler aus beliebigen Ländern versichern.

Ja, die Versicherungen gelten weltweit.

Wenn dein Unternehmen auf viele Jahre mit sicheren und erfolgreichen Aktivitäten zurückblicken kann, ist das ein Hinweis darauf, dass dein Geschäft gesund ist und gut geführt wird. Aber es bedeutet nicht, dass es für dich keine Risiken gibt. Risiken wird es immer geben, trotz aller Bemühungen. Mit DANs HIRA Programm kannst du, unter Berücksichtigung einer umfangreichen Kriterienliste, einen zweiten, kritischeren Blick auf deinen Betrieb werfen.
Selbst für die Erfahrensten unter uns ist es nur allzu einfach, selbstzufrieden zu werden und alte Gefahren oder neu entstandene Risiken zu übersehen. Wenn du das Programm durchläufst, dann kann es dir bestätigen, dass du deine Risiken gut im Griff hast. Aber der Prozess ist mindestens so wertvoll wie die Ergebnisse. Und du bist dann in der Lage dir eine Grundlage zu erarbeiten, die du bei der Messung zukünftiger Gefahren und Aktivitäten nutzen kannst.

Beim HIRA Programm lernst du als Tauchunternehmer völlig neue Bereiche des Risikomanagements und der Haftung kennen. Systematisches Risikomanagement, wie man es aus der Luft- und Raumfahrt und der Gesundheitsversorgung kennt, gab es in der Tauchindustrie bisher nicht. Und das, obwohl die gleichen Arten von Klagen und Verluste auftreten. Risiken findet man überall in der Tauchindustrie. Man kann das einfach so hinnehmen oder die Gefahren ignorieren. Als Tauchunternehmer und als diejenige, die für die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden verantwortlich sind, können wir uns das aber nicht leisten. Die DAN HIRA Programm ist für uns eine Möglichkeit, uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir das Thema Sicherheit nicht für selbstverständlich hinnehmen. Keine Unfälle bedeutet nicht gleich Sicherheit.

Auch Tauchprofis, die kein Dive Center und keinen Shop besitzen, haben im Wasser und an Land mit zahlreichen Gefahren zu tun. Damit Profis sich selbst und ihre Schüler schützen und erfolgreich arbeiten können, ist es wichtig, dass sie in der Lage sind, Probleme zu identifizieren, die bei Aktivitäten und Betriebsabläufen, beim Haftungsmanagement und sogar mit Kunden auftreten können. Tauchprofis sind beim Unterrichten, beim Transport von Ausrüstungen und Schülern, bei der Durchführung oder Organisation von Charterausflügen sowie bei vielen anderen notwendigen Aspekten eines Tauchunternehmens Risiken ausgesetzt. Das wird häufig übersehen und bringt Tauchprofis in Gefahr. Das DAN HIRA  Programm wurde entwickelt, um hier Abhilfe zu schaffen und dich abzusichern, wenn du unterrichtest und deine Schüler schützt.

Die DAN HIRA Programm wurde entwickelt, damit die Tauchindustrie wachsen, Unternehmensverluste reduziert und Verletzungen verhindert werden können. Die Tauchindustrie kann ohne ihre Profis nicht überleben und die Verbesserung der Tauchsicherheit kann nicht nur auf Sporttaucher begrenzt bleiben. Das Programm bieten wir DAN Pro und Club Mitgliedern sowie Business Partnern kostenlos an. Dadurch wollen wir auf proaktive Art und Weise für mehr Sicherheit in unseren Communities sorgen und dafür sorgen, dass unsere Industrie weiter floriert.

Das DAN HIRA Programm richtet sich an alle Tauchprofis. Egal, ob du Instructor, Anbieter von Charterausflügen oder Geschäftsinhaber bist, oder ein Unternehmen managst, das als zweite Einnahmequelle Wassersport anbietet: das HIRA Programm kann bei dir zum Einsatz kommen. Da das Programm für viele unterschiedliche Unternehmen konzipiert ist, sind nicht immer alle Punkte auf alle Aktivitäten anwendbar. Daher bestimmst du selbst, welche Teile des Programms für dich von Nutzen sind. Es handelt sich um ein Werkzeug, das entwickelt wurde, um dir dabei zu helfen, deine eigenen Risiken in den Griff zu bekommen. Es ist kein Audit- und auch kein Compliance Programm. Sein Ziel ist es vielmehr, fähigen und motivierten Tauchunternehmern dabei zu helfen, ihren Geschäftsbetrieb zu verbessern und ihre Haftungsrisiken zu verringern.

  • EXTREME ERSCHÖPFUNG - SCHWÄCHE
  • EXTREMER DURST UND EIN SEHR TROCKENER MUND
  • EINGESUNKENE AUGEN BZW. AUGEN, DIE KEINE TRÄNEN PRODUZIEREN
  • ACHT STUNDEN OHNE HARNLASSEN
  • TROCKENE HAUT, DIE NACH DEM KNEIFEN NUR LANGSAM IN IHRE URSPRÜNGLICHE FORM ZURÜCKGEHT
  • SCHNELLER HERZSCHLAG, SCHWACHER PULS
  • SCHNELLE ATMUNG
  • NIEDRIGER BLUTDRUCK
  • REIZBARKEIT UND VERWIRRUNG
  • KRÄMPFE
  • REDUZIERTE BEWUSSTSEINSLAGE
  • DURST (DAS BEDEUTET, DU SOLLTEST NICHT ERST DANN TRINKEN, WENN DU DURST HAST, DENN DURST HEISST, DASS DU BEREITS EIN BISSCHEN DEHYDRIERT BIST)
  • SCHWINDELGEFÜHL
  • KOPFSCHMERZEN
  • MUSKELKRÄMPFE
  • MÜDIGKEIT
  • TROCKENER ODER KLEBRIGER MUND
  • DUNKLER URIN
  • GERINGERE URINPRODUKTION

Es gibt drei Kategorien von Kontaminationen, die Dein Atemgas verunreinigen könnten:

  1. Die am häufigsten in Atemluft auftreten wie z.B. Kohlenmonoxid (CO): Kohlendioxid (CO2), Feuchtigkeit (H2O), kondensiertes Öl, Partikel und Geruch
  2. Die an bestimmten Orten problematisch werden können: flüchtige Kohlenwasserstoffe und organische Komponenten wie z.B. Methangas (CH4)
  3. Seltene aber dennoch auftretende giftige Substanzen: z.B. Dämpfe von Reinigungsmitteln und halogenhaltigen Lösungsmitteln, Fahrzeugabgase, Schwefel und Produkte und Gase auf Stickstoffbasis

Übermäßige Mengen an Kohlendioxid (CO2) erhöhen die Atemfrequenz und sind bei tieferen Tauchgängen ein erhebliches Risiko für die Funktion der Atmung. Das führt zu geringen Veränderungen in der Wahrnehmung, Unwohlsein, Schwindel oder Benommenheit und kann in extremen Fällen zu Ohnmacht und sogar zum Tod führen.

Übermäßige Feuchtigkeit kann dazu führen, dass Atemregler einfrieren und sich entweder nicht öffnen oder abströmen. Feuchtigkeit fördert Korrosion und Rosten der Flaschen. Dadurch kann die Funktion der Sinterfilter gestört werden. Im feuchten Milieu bilden sich zudem Biofilme. Solche Bakterienrasen sind hygienisch bedenklich und entwickeln Gerüche, die Übelkeit und Atemprobleme verursachen.

Beim Öl sind es vor allem die kleineren Partikel, die ein Problem für die Gesundheit darstellen können. Anders als größere Partikel werden sie vom Reinigungssystem der Atemwege nicht entfernt. In die Liungen geratene Ölpartikel können Entzündungen auslösen. Öldämpfe können auch ein erhebliches Feuerrisiko sein.

Staub ist sowohl für unsere Lungen als auch für empfindliche Reglerteile gefährlich.

Die Sensibilisierung von Tauchern ist wichtig, damit Tauchstationen sorgfältig arbeiten, alle gut informiert sind und gefährliche Konatminationen zuverlässig vermieden werden!

Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein geruch-, farb- und geschmackloses Gas, das bei der unvollständigen Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht.

Es wird 200-mal mehr an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden als Sauerstoff. Damit reduziert es dessen Fähigkeit Sauerstoff zu transportieren und kann letztendlich zu Sauerstoffmangel und sogar zum Tod führen.

Wie schwerwiegend eine CO-Vergiftung ist, hängt davon ab wie stark die Konzentration im Atemgas war und wie lange es eingeatmet wurde. Auch das lange Einatmen relativ geringer Konzentrationen kann somit zu einer ernsten CO-Vergiftung führen. Je tiefer man taucht desto höher ist der Partialdruck von CO. Selbst eine geringe CO-Konzentration, die bei einem normalen atmosphärischen Druck und nach einer ausgedehnteren Atemzeit keine vergiftende Wirkung hätte, kann bei zunehmender Tiefe gefährlich werden. Beim Abtauchen verdrängt CO den lebenswichtigen Sauerstoff sehr rasch vom Hämoglobin. Weil sich Sauerstoff mit zunehmendem Umgebungsdruck im Blutplasma physikalisch löst ist in größerer Tiefe die Sauerstoffversorgung der Gewebe über diesen alternativen Weg noch sichergestellt. Deswegen treten während eines tiefen Tauchgangs eher keine Probleme auf. Sie zeigen sich dann schlagartig beim Auftauchen, wenn mit abnehmendem Umgebungsdruck auch die physikalische Sauerstoffsättigung abnimmt und sich der absolute Mangel an Hämoglobin gebundenem Sauerstoff plötzlich auswirkt: An der Oberfläche gibt es fast keine physikalische Lösung mehr und die normale Sauerstoffversorgung ist durch das giftige CO auf längere Zeit massiv behindert.

Eine CO-Vergiftung ist die gefährlichste Form der Atemgasverunreinigung. Es gibt jedoch auch andere Formen der Verunreinigung, auf die wir Dich aufmerksam machen wollen.

Aufgrund des zunehmenden Drucks und der Quetschung im Außenohr, kann es dazu kommen, dass das umliegende Gewebe den Gehörgang mit Blut oder Flüssigkeit füllt bzw. dass das Trommelfell reißt. Schmerzen und Beschwerden treten auf und nachdem der Druck nachlässt (aufgrund des Trommelfellrisses), kann das kalte Wasser, das ins Mittelohr gelangt einen Schwindelanfall auslösen.
Nasennebenhöhlen-Barotraumata kommen auch vor, jedoch sehr viel seltener. Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume in der Knochenstruktur, die die Nasenhöhle umgibt. Jede Nasennebenhöhle ist mit der Nase durch eine schmale Öffnung verbunden (Sinus Ostium), wodurch die Nasennebenhöhlen permanent der Atmosphäre ausgesetzt sein können. Wenn diese Öffnungen blockiert sind (in der Regel durch eine verstopfte Nase aufgrund von Allergien, Rauchen, Infektionen oder die übermäßige Benutzung topischer abschwellender Mittel, Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder der Nase, Polypen oder Schleimpfropfen), kann kein Druckausgleich der Nasennebenhöhlen mehr gemacht werden. Das führt zu Schmerzen oberhalb des Auges, am Wangenknochen, an den oberen Zähnen bzw. tief im Schädel, je nachdem welche Nasennebenhöhle betroffen ist. Oft tritt während oder nach dem Aufstieg etwas Nasenbluten auf. Dazu kann es kommen, wenn sich die Nasennebenhöhlen zum Ausgleich des Druckunterschieds während des Tauchgangs mit Blut füllen.
Wird der Druck auf das Mittelohr zu stark (durch fehlenden Druckausgleich oder durch einen Korrekturversuch mit der Valsalva-Methode), kann das Innenohr (die Hör- und Gleichgewichtsstruktur) verletzt werden. Das wiederum kann dauerhafte Schäden zur Folge haben. Es kann zu Taubheit, Pfeifen im Ohr (Tinnitus) und Schwindel kommen.
Zu einem Außenohrbarotrauma kommt es, wenn der Gehörgang blockiert ist und zwischen der Blockierung und dem Trommelfell Luft eingeschlossen ist. Wenn der Taucher seine Tiefe ändert, können so in dem Luftraum überschüssiger Druck oder ein Vakuum entstehen. Zu Blockierungen kann es aufgrund von überschüssigem Ohrenschmalz, nicht luftdurchlässigen Ohrenstopfen oder einer sehr eng anliegenden Kopfhaube kommen. Bei häufigem Eintauchen führt das Wasser zum Anschwellen der Zellen an der Innenseite des Gehörgangs. Irgendwann ziehen sich die Zellen dann auseinander - so weit, dass die Bakterien, die sich sonst auf der Oberfläche Deines Gehörgangs befinden, in die Haut eindringen können. Dort finden sie eine schöne warme Umgebung vor und beginnen damit sich zu vermehren. Bevor Du Dich versiehst, juckt Dein Gehörgang, wird wund und entzündet sich. Ohne Behandlung kann sich die Schwellung auf die nächstgelegenen Lymphknoten ausdehnen und genug Schmerzen erzeugen um jede Bewegung des Kiefers unangenehm zu machen. Zu diesem Zeitpunkt kann nur noch mit Antibiotika behandelt werden und mit dem Tauchen ist es definitiv vorbei. In manchen Fällen lässt sich ein Ausfluss aus dem Außenohr feststellen. Durch die Schmerzen, die beim Ziehen am Ohr auftreten, unterscheiden sich Probleme des Außenohres von Mittelohrentzündungen. Bei letzteren ist ein solches Ziehen schmerzlos.
Das Mittelohr-Barotrauma bzw. die Baro-Otitis ist die am häufigsten auftretende Tauchverletzung und kann durch schlechte Druckausgleichsmanöver verursacht werden, oder durch das Tauchen mit einer Erkältung. Das Mittelohr ist ein Totraum, der durch die Eustachischen Röhren mit dem oberen Teil des Rachens verbunden ist. Diese Röhren sind eng und normalerweise geschlossen. Bei Anwendung einer Druckausgleichsmethode öffnen sich die Röhren und die Luft mit dem höherem Druck kann aus dem Rachen ins Mittelohr gelangen. So wird der Druck im Totraum ausgeglichen. Diese Röhren können jedoch bei einer Erkältung leicht durch Schleim blockiert werden und der Druckausgleich des Mittelohrs wird damit unmöglich. Während des Abstiegs, wenn der Druck zunimmt, ist der Druck im Mittelohr geringer und wenn er nicht ausgeglichen wird, kommt es zu Beschwerden und Schmerzen im Ohr. Manchmal kann das sogar zu einem Trommelfellriss führen.
Während des Aufstiegs, wenn der Druck abnimmt, dehnt sich die Luft im Mittelohr aus. Und wenn die Eustachischen Röhren blockiert sind, kann die ausgedehnte Luft nicht aus dem Mittelohr entweichen. Aufgrund des Drucks, der auf den Gleichgewichtsmechanismus im Innenohr einwirkt, kann es zu einem Schwindelanfall kommen. Und falls der Zustand andauert, kann die sich ausdehnende Luft starke Schmerzen verursachen und das Trommelfell beschädigen. Zu einer Umkehrblockierung kommt es meist dann, wenn während des Tauchens abschwellende Mittel verwendet werden, deren Wirkung in der Tiefe nachlässt, bzw. wenn der Druck beim Abstieg nicht richtig ausgeglichen oder mit einer Erkältung getaucht wird. Ein ähnlicher Fall kann bei den Nasennebenhöhlen auftreten, wenn das Sinus Ostium in der Tiefe blockiert wird. Dies führt in der betroffenen Nasennebenhöhle zu Schmerzen (mit oder ohne Nasenbluten) und kann in schweren Fällen zu einer Nasennebenhöhlenruptur führen.

Die Belastungen durch das Schwimmen unter Wasser sind überraschend hoch. Das liegt an der tiefenabhängig erhöhten Atemgasdichte. Die Änderungen der Atmungsmechanik sind dazu geeignet bereits bestende gesundheitliche Einschränkungen an den Atmungsorganen plötzlich manifest werden zu lassen. Auch beim geübten Taucher kommen dauerhaft weniger als 5% der eingesetzten Körperenergie auf die Flosse. Der limitierende Faktor ist die Atmungsmechanik. Sie kann bei Überforderung sehr schnell aus dem Ruder laufen.