Claudius Obermaier Fonds
Die Wohltätigkeitsorganisation wurde 2004 von DAN Europe gegründet, um sich um Taucher und ihre Familien zu kümmern, wenn diese sich in einer schwierigen Lage befinden.
Bitte um Hilfe
Taucher sind unsere Familie

Tauchen ist unsere Leidenschaft und Taucher sind unsere Familie. Es ist egal, welche Sprache sie sprechen oder wo sie leben: wir wissen, wie es einem Taucher in einer Notsituation geht und ganz gleich, was uns unterscheidet, wir helfen ihnen auf jede erdenkliche Weise.

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Die richtige Hilfe

zur richtigen Zeit

Der Claudius Obermaier Fund trägt den Namen eines jungen deutschen Tauchers, der während einer technischen Tauchgangs tödlich verunglückte. Wenn es nötig wird, dann hilft der Fund denen, die direkt oder indirekt von einem Tauchunfall betroffen sind. Im Laufe der Jahre hat der Fund finanziert:

  • Spezielle medizinische Versorgungsleistungen
  • Medizinische Evakuierungen nach schweren Unfällen
  • Prothesen
  • Spezielle Transportmittel für Patienten mit Querschnittslähmung
  • Schulgebühren für die Waisen von verstorbenen Tauchern

 

Bitte um Hilfe
29.256
Mitglieder haben gespendet
29
Fälle wurden betreut
INSTRUCTOR VERLETZT SICH IN KAMBODSCHA
Der Unfall

Während ihres Tauchurlaubs in Kambodscha hatte die Tauchlehrerin Adriana K. einen schrecklichen Busunfall.
Sie wurde schwer verletzt, einige andere Passagiere starben. Sie wurde zwei Stunden lang auf dem Boden liegen gelassen bis sie endlich mit dem Auto ins Bangkok Hospital gebracht wurde. Bei dem Unfall brach sie sich ihren Rücken an drei verschiedenen Stellen und musste ihre Arbeit als Tauchlehrerin aufgeben. Daraufhin hatte sie dann kein Einkommen mehr. COF half ihr, stellte ihr ein pezielles orthopädisches Bett zur Verfügung und sorgte dafür, dass sie Physiotherapie erhielt.

Der Zeuge

„Gestern war ein Tag, an den ich mich immer erinnern werde, auch wenn ich ihn am liebsten schnell vergessen würde. Wir nahmen einen Bus von Sihanoukville nach Trat Thailand, weil wir in Koh Chang einen IDC geben sollten... Der Bus hatte keine Bremsen und fuhr sehr schnell. Der Fahrer versuchte ihn auf den Rädern zu halten. Einen Moment lang sah es so aus, als hätte er ihn wieder unter Kontrolle. Aber dann schwankte er auf die eine Seite, hin und her, und fiel dann auf die rechte Seite und rutschte den Hügel hinunter... Ich half Adje durch ein Dachfenster hinauszusteigen. Sie hatte überall Prellungen und starke Rückenschmerzen... ich ging zurück um den anderen zu helfen. Zuerst holte ich ein 2-jähriges Mädchen heraus... Ein Mann beugte sich über ein Mädchen und versuchte sie wiederzubeleben. Wir holten sie aus dem Bus und ich begann mit der HLW... Eine nette Deutsche, die in Kambodscha lebt, wollte uns helfen zur Grenze zu kommen. Also nahmen wir ein Taxi nach Pattaya und gingen dort ins Bangkok Hospital.“
(Adrianas Ehemann)

„Vielen Dank für das medizinischen Bett, das ich von DAN COF bekommen habe. Ich habe bis jetzt nur eine Woche darin geschlafen, aber das Ergebnis sieht schon sehr gut aus: heute morgen hatte ich schon wieder 80 % meiner Mobilität zurück. Ich kann jetzt auch eine ganze Nacht durchschlafen, was seit dem Unfall bisher nicht möglich war. Nochmals vielen Dank.“
(Adriana K.)

UNSERE HILFE FÜR JORGES FAMILIE
Der Unfall

2013 starb der portugiesischer Taucher Jorge B. beim Tauchen und hinterließ eine Frau und zwei Töchter. Der Fonds unterstützte Jorges Familie mit einer Spende in Höhe von € 5.000 für die Ausbildungskosten der jüngeren Tochter. Die Spende wurde während einer öffentlichen Veranstaltung im September 2014 in Lissabon übergebe.

Der Zeuge

Wenn die, die wir lieben Risikosportarten betreiben, bei denen uns von der Technik ein überschaubares Risiko versprochen wird, dann können wir uns nicht vorstellen, dass der Abschied vor einem Tauchgang, der so ist wie viele andere zuvor, der letzte sein könnte. Erst wenn wir einen Verlust erleben, wird uns klar, dass all das, was doch eigentlich unmöglich ist, tatsächlich passieren kann.
Der Verlust von Jorge kam so plötzlich und abrupt, und weder ich noch unsere Tochter Margarida waren bereit uns so einer schrecklichen Wahrheit zu stellen. Es war ein sehr schweres Jahr für uns, in dem der Schmerz durch nichts gelindert werden konnte. Ohne die Möglichkeit Abschied zu nehmen war es noch schwerer zu ertragen.
Für mich und Margarida war der Empfang bei der Zeremonie des Claudius Obermaier Fonds in Lissabon ein Trost, der uns dabei half uns versöhnlich an Jorges Leidenschaft für das Tauchen zu erinnern und der uns die Herzlichkeit der großen „Taucherfamilie“ spüren ließ. Besonders für Margaridas emotionale Stabilität war es sehr wichtig, dass sie ermuntert wurde ihren Vater und seinen Beruf zu bewundern und dass sie die Wertschätzung aller Teilnehmer der Zeremonie spürte. Was das Finanzielle angeht, so macht das, was manche vielleicht für eine sehr kleine Hilfe halten, einen großen Unterschied für die, denen so viel Unglück geschieht.
Es fehlen mir die Worte um zu beschreiben wie wichtig es ist, die Nähe derjenigen, die uns verlassen haben durch die Gesten derer, die noch da sind, zu spüren. Gesten, durch die aus Solidarität ein Schmerz gelindert wird, der zwar immer bleibt, aber an Brutalität verliert. Vielen Dank für all Ihre Unterstützung.“

(Jorges Ehefrau)

EIN TAUCHBOOT SINKT
Der Unfall

Am16. April 2013 trat plötzlich ein Sturm in der Gegend um Koh Tachai, Thailand, auf und das Tauchboot Little Princess begann zu sinken. Einige Taucher entschlossen sich, das Boot nicht zu verlassen solange die anderen Passagiere, einschließlich der Crew nicht in Sicherheit waren.
Der Fonds sprach den Helden für ihren beispiellosen Mut und ihre Selbstlosigkeit seine Hochachtung aus und finanzierte ihnen als Anerkennung dafür neue Ausrüstungen, da die alten während der Rettungsaktion verloren gegangen waren.

Der Zeuge

„Ihr habt allen Tauchlehrern und den thailändischen Crew-Mitgliedern, die an dem Unglückstag an Bord waren, geholfen. Das bedeutet allen so viel, einschließlich mir. Ich persönlich werde meine Mitgliedschaft so lange weiterführen wie ich noch unterrichte, denn alle waren in dieser schwierigen Zeit so hilfsbereit und einfach fantastisch. Bitte leitet meinen Dank an Euer Team weiter, für all die Unterstützung, die es geleistet hat.“
(Ein DAN Mitglied, das den Schiffbruch überlebt hat)

UNSERE HILFE BEIM TSUNAMI 2004
Der Unfall

Am 26. Dezember 2004 wurde der Indische Ozean von einem zerstörerischen Tsunami heimgesucht, der Tod und Verwüstung hinterlies. In den ersten Monaten des Jahre 2005 führt eine Einsatzgruppe unter der Leitung der Abteilung für Rechtsmedizin der Universität von Witwatersrand (Südafrika) dank der Finanzierung des Claudius Obermaier Fonds eine Hilfsmission durch.
Während zwei verschiedenen Suchaktionen werden 180 bereits beerdigte Leichen auf 92 verschiedenen Inseln identifiziert. Dabei wird streng darauf geachtet, dass die lokalen Bräuche, die vor allem was die Exhumierung von Toten angeht, sehr strikt sind, respektiert werden.

Der Zeuge

„Das Disaster Victim Identification Team (Team zur Identifizierung von Katastrophenopfern) drückt seine Hochachtung für die Behörden der Malediven aus, deren Gastfreundlichkeit keine Grenzen kannte. Es wurde uns die volle Kooperation entgegengebracht und die Arbeitsatmosphäre war von Freundlichkeit geprägt. Das Team sammelte unschätzbare Erfahrungen im Ablauf der internationalen Identifizierung von Katastrophenopfern und die Zusammenarbeit unseres Hochkommissariats in Neu Delhi mit den Behörden der Malediven wurde etabliert.“
(Das DVI Team)

„Ich war so beeindruckt von der Energie der Thailänder. Ich glaube positives Denken ist das richtige Wort zur Beschreibung ihrer Mentalität. Sie sagten einfach "Lasst uns an die Zukunft denken!“ Alle nahmen den Wiederaufbau mit einem Lächeln im Gesicht in Angriff. Ich bewundere wirklich ihre Einstellung. Ich sagte zu meinem Freund Thaies „sag Bescheid, wenn es irgendetwas gibt, was ich tun kann um zu helfen“. Aber er sagte „Du musst deine eigene Arbeit erledigen. Bitte lade einfach ganz viele Taucher ein“.
(Seiji Atsuta - Ausbilder/ DAN Japan)

„Gut gemacht, DAN! Immer noch die beste Wahl für alle Taucher. Diese Geschichte beweist, dass DAN mehr ist als nur eine Versicherung... DAN hat ein Herz!“
(Tom S. auf Facebook)

„DAN hat mehr getan als sie hätten tun müssen. Das ist heutzutage selten.“  
(Hugo B. auf Facebook)

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